Bericht vom Outdoor Camp 2011

Outdoor-Wildnis-Camp 02.08.2011 – 05.08.2011  

Schmidtburg bei Schneppenbach, Hunsrück

Vom 02.08.2011 – 05.08.2011 fand in der Nähe der Schmidtburg über den SSA das Outdoor-Wildnis-Camp statt. Von Studenten der Johannes Gutenberg-Universität erstmalig organisiert, stellte dieses Camp eine Alternative zu den anderen SSA-Freizeiten dar. Die Idee des Camp´s bestand darin, mit möglichst wenig Hilfsmitteln und Alltagsgegenständen einige einfache aber abenteuerliche Tage in einer der letzten Wildnissen Deutschlands, im wildromantischen Hahnenbachtal im Hunsrück, zu verbringen. Um diese Vorstellung umzusetzen, gab es z.B. die Möglichkeit im Lager die Nächte sozusagen unter freiem Himmel, nämlich nur unter Zeltplanen, auf einem Wiesenstück mitten im Wald zu verbringen.   Die Verpflegung wurde in Bio-Märkten eingekauft, um das Camp so ökologisch wie möglich zu gestalten. Ein Teil der Verpflegung, Äpfel, Pflaumen und Mirabellen konnte zu dem von Obstbäumen in der nahen Umgebung kostenlos gepflückt werden. Der Lagerplatz befand sich abseits von einem Strom- Wasser-oder Kanalisationsnetz, was auch dazu beitrug den Eindruck von ein wenig Wildnis mitten in dem sonst so technisierten Deutschland zu erwecken. Wasser zum Kochen wurde aus einer Quelle geschöpft und zum Waschen konnte man in den nahegelegenen Bach hüpfen. Feuerholz zum Heizen wurde gemeinsam im Wald gesammelt.                                              

Gekocht wurde in großen Töpfen über dem Feuer.   Die Rahmenbedingungen für vier Tage mit viel Spaß in der Natur waren somit gegeben. Um das Naturerlebnis noch zu erweitern wurden von Michael, Christina und Bernd zusätzlich Workshops angeboten. Darunter waren Themen wie „Kleine Knotenkunde“, „Naturschnüre aus Brennnesselfasern knüpfen“, „Feuer machen mit Feuerstein oder Drillbogen“, „Pflanzen am Wegesrand“, „Peripheres Sehen“, „Herstellung von Holzgegenständen“.                          

     

  

Knoten knüpfen                          Feuer entzünden                     Holzlöffel schnitzen

Ein Highlight der Outdoor-Tage war für die Studies sicherlich der Bau eines Ofens. Dazu wurden gemeinsam Steine aus dem Wald gesammelt, aufgeschichtet und mit Lehm vom Flussufer verputzt. So entstand unser eigener kleiner Steinofen in dem am nächsten Tag ausgiebig Pizza und Pflaumenkuchen gebacken werden konnte. Trotz der Daheim gelassenen Handys und obwohl während der vier Tage häufig heftige Regenschauer das Lager heimsuchten, waren alle 15 Teilnehmer traurig darüber, dass das Outdoor-Wildnis-Camp doch so schnell vorüberging.  

  

Auch aufgrund der sehr positiven Resonanz wird das Organisations-Team im Sommersemester 2012 zwei weitere Outdoor-Wildnis-Camps anbieten. Alle wichtigen Informationen erscheinen dann im Sportprogramm-Heft des AHS.